Nichtstun ist die schlechteste Alternative
Nicht nur privat bevorzugen viele die sogenannte Prokrastination – also Aufschieberitis. Haben Sie nicht auch schon in Ihrer Organisation den Spruch gehört „Wir sind so knapp besetzt – da passt ein Audit/eine Schulung gerade gar nicht. Das muss warten. Wir haben ja noch Zeit bis zum Jahresende“? Doch dann ist das Jahr „plötzlich“ vorbei und die Planung hat mal wieder nicht funktioniert.
Suboptimale Ergebnisse sind oft die Folge
Meist werden Dinge so lange aufgeschoben, bis Termine verstrichen sind oder dem Unternehmen negative Konsequenzen drohen. In einer „Hau-ruck-Aktion“ werden dann kurzfristig Ressourcen freigeschaufelt, die es mal eben richten sollen. Das Problem hierbei: „Mal eben“ ist in der Regel nicht qualitativ gut und außerdem machen es auch meist nicht die Personen, die für die Aufgaben am besten geeignet gewesen wären. Also ist das Ergebnis oft suboptimal. Aufwand und Nutzen stehen in keinem guten Verhältnis.
Diese Faktoren sind für den Erfolg Ihrer Planung wichtig
Was wir also brauchen ist eine gute Planung, bei der richtige Prioritäten gesetzt werden, motivierte Mitarbeiter, die den Sinn hinter der Planung erkennen und fähige Führungskräfte, die für die planmäßige Umsetzung sorgen, indem sie ihren Mitarbeitern auch die Freiräume geben, statt sie mit immer neuen Aufgaben zu blockieren.
Ohne tiefere Ursachenanalyse geht es überhaupt nicht
Stellen wir fest, dass die Realität von unserer Planung abweicht, reagieren wir oft mit zusätzlichen Ressourcen oder schieben Termine, sodass es wieder passt. Vergessen Sie dabei aber nie den Blick auf die Ursache der Verzögerung. So kann z. B. eine schlechte Auditkultur der Grund für häufige Verschiebungen von Audits sein. Eine alleinige Fokussierung auf Termine bringt uns hier also nicht weiter. Vielmehr müssen Sie tiefer graben, um das Übel direkt an der Wurzel zu bekämpfen!