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Qualitätsbewusstsein

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Wenn Worte nicht reichen: Visualisierung im QM
Bild: ©Redaktionsbüro Schneider/gettyimages.de/robuart

Qualitätsmanagement steht und fällt mit einer klaren Kommunikation. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild: QM-Dokumente und Arbeitsanweisungen sind häufig überladen, textlastig, komplex und für Mitarbeitende schwer verständlich. Wir zeigen Ihnen, wie Visualisierung Ihnen weiterhilft.

In diesem Kapitel liegt der Fokus auf der konkreten Anwendung visueller Methoden im Qualitätsmanagement. Vorgestellt werden analoge Werkzeuge ebenso wie digitale Tools. Ergänzend dazu bieten einfache Gestaltungsgrundlagen Orientierung für eine klare, strukturierte und ansprechende Darstellung von Informationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Methode der Sketchnotes.

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Typische Anwendungsbereiche für Visualisierungen im QM
Bild: ©Supatman/iStock/Getty Images Plus

Nachdem die psychologischen und wissenschaftlichen Grundlagen der Visualisierung geklärt sind, stellt sich die Frage, wo und wie dieses Wissen konkret im Unternehmen­salltag zur Anwendung kommen kann. Denn gerade dort, wo Prozesse dokumentiert, Zusammenhänge vermittelt und komplexe Inhalte verständlich gemacht werden müssen, bietet Visualisierung ein enormes Potenzial. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf typische Anwendungsbereiche und zeigen, wie Visualisierung im QM aktiv zur Wirksamkeit beiträgt.

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Warum Visualisierung wirkt: Wissenschaftliche Grundlagen
Bild: © Pikovit44/iStock/Getty Images Plus

Hinter jeder gelungenen Visualisierung stehen nicht nur gestalterische Entscheidungen, sondern auch tiefgreifende psychologische und neurobiologische Prinzipien. Wer verstehen möchte, warum bestimmte Bilder wirken, wie visuelle Reize im Gehirn verarbeitet werden oder wann Visualisierungen scheitern, kommt an diesen Grundlagen nicht vorbei. Wer versteht, wie unser Gehirn „sieht“, erkennt, filtert und erinnert, kann Bilder nicht nur gestalten, sondern zielgruppengerecht Wirkung erzeugen, Komplexität reduzieren und Menschen erreichen.

Unter einer Qualitätskultur versteht man das tägliche Verhalten aller Beteiligten, nicht das Handbuch im Regal. Im aktuellen Entwurf der überarbeiteten ISO 9001 wird von den Unternehmen eine solche Kultur gefordert. Um eine nachhaltige Qualitätskultur aufzubauen, bedarf es unter anderem Zeit und Menschen in der Organisation, die eine solche Kultur beständig umsetzen. Welche Rollen den einzelnen Personengruppen dabei zuteil werden lesen Sie hier.

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Zwei Frauen führen ein Mitarbeitergespräch in einem Büro an einem Schreibtisch.
Bild: © Jacob Wackerhausen/iStock/Getty Images Plus

Auch wenn es keine Normforderung ist, führen sehr viele Unternehmen jährliche Mitarbeitergespräche. Gerne geschieht dies um den Jahreswechsel herum, weil dann sowohl das Vergangene als auch das Bevorstehende thematisiert wird. Meist ist hier insbesondere die Personalabteilung oder HR in der Hauptverantwortung. Warum Sie als Qualitätsverantwortlicher sich aber trotzdem einbringen sollten, zeigen wir Ihnen hier.

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Kolleginnen und Kollegen sitzen bei einer Besprechung um einen Tisch.
Bild: © jacoblund/iStock/Getty Images Plus

Wir bemerken in den Unternehmen zunehmend, dass Mitarbeiter sich durch die Anforderungen des QM-Systems belastet, wenn nicht sogar überlastet fühlen. Einer der Gründe ist sicherlich, dass die Bedeutung eines QM-Systems nicht richtig wahrgenommen, aber vielleicht auch falsch vermittelt wird. Ein anderer Grund ist die hohe Arbeits­belastung, unter der viele Mitarbeiter leiden. Durch eine gezielte Einbindung der Mitarbeiter können Sie die Akzeptanz für das QM-System wieder steigern.

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