In modernen Unternehmen sind Prozesse selten isoliert zu betrachten – sie greifen ineinander, beeinflussen sich gegenseitig und bilden komplexe Netzwerke. Gerade für uns Qualitäter liegt hier eine besondere Herausforderung: Wechselwirkungen zwischen Prozessen werden oft unterschätzt oder nur unzureichend dokumentiert. Hier sollten Sie Abhilfe schaffen.
In diesem Kapitel liegt der Fokus auf der konkreten Anwendung visueller Methoden im Qualitätsmanagement. Vorgestellt werden analoge Werkzeuge ebenso wie digitale Tools. Ergänzend dazu bieten einfache Gestaltungsgrundlagen Orientierung für eine klare, strukturierte und ansprechende Darstellung von Informationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Methode der Sketchnotes.
Im Gegensatz zu Reklamationen ziehen Kundenbeschwerden keinen rechtlichen Anspruch auf Abhilfe nach sich. Dennoch sollten Sie Kundenbeschwerden genauso ernst nehmen wie Reklamationen. Daher ist ein systematischer, kundenorientierter Umgang mit Beschwerden unerlässlich. Ein wesentlicher Baustein eines Beschwerdemanagements ist ein Beschwerdemanagement-Controlling, das Sie als Qualitätsexperte zusammen mit dem Controlling in Ihrem Unternehmen einführen sollten.
Wenn man sich anschaut, wie sich das Qualitätsmanagement und die Arbeit in den letzten Jahren verändert haben, fällt auf, dass Zahlen, Daten und Fakten für viele kein ausreichendes Argument mehr darstellen. Wir zeigen Ihnen, welche Qualifikationen und Fähigkeiten Ihnen bei Ihrer Aufgabe helfen.
Gerade komplexe QM-Projekte sind heute einem zunehmenden Termin- und Kostendruck ausgesetzt. Daher bedarf es einer effizienten Projektabwicklung, um diese erfolgreich ins Ziel zu bringen. Das Projektcontrolling stellt Ihnen das erforderliche Rüstzeug dafür bereit. Als Qualitätsexperte sollten Sie Ihre Projektleiter beim Controlling ihrer QM-Projekte unterstützen. Dies sind die sechs wichtigsten Erfolgsfaktoren für Ihr Projektcontrolling.
Das Thema Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Daher kommt auch Ihr Unternehmen nicht umhin, sich in systematischer und strukturierter Weise damit auseinanderzusetzen und Nachhaltigkeit mit der Geschäftsstrategie Ihres Unternehmens zu verzahnen. Wie Sie als Qualitätsverantwortlicher dieses Thema zusammen mit den Strategieverantwortlichen in Ihrem Unternehmen angehen und zwischen welchen vier Strategietypen Sie unterscheiden können, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Wenn es darum geht, Fehler zu beheben, sind unsere Prozessverantwortlichen mit ihren Teams oft herausragend. Sie versuchen, den Schaden sowohl fürs Unternehmen als auch den Kunden so gering wie möglich zu halten. Doch was danach kommt ist meist verbesserungswürdig. Gemeint sind Maßnahmen, die zukünftig vermeiden, dass ein solcher Fehler erneut passiert. Geben Sie daher Ihren Prozessverantwortlichen hierzu Hilfestellungen.
Die Geschäftstätigkeit Ihres Unternehmens ist geprägt von der Zusammenarbeit mit verschiedensten Personen, Personengruppen und Organisationen, die wissen wollen, wie Ihr Unternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeit umgeht oder gar in der Lage sind, ihren Einfluss geltend zu machen. Um in diesem Geflecht von Beziehungen den Überblick zu behalten, sollten Sie als Qualitätsverantwortlicher Ihren Nachhaltigkeitsbeauftragten dabei unterstützen, eine Stakeholderanalyse durchzuführen.
Damit Ihre Prozessverantwortlichen ihre Aufgaben aus Abschnitt 4.4 der ISO 9001 zur Prozessverbesserung wahrnehmen können, haben wir Ihnen ja in der letzten Ausgabe eine Möglichkeit aufgezeigt, sich den einzelnen Normabschnitten zu nähern. In dieser Ausgabe geht es nun mit Hauptabschnitt 7 weiter. Lesen Sie jetzt, welche weiteren Aspekte bei einem Prozessreview betrachtet werden können, um die fortlaufende Verbesserung zu fördern.
Bei internen Audits wird der Bereich QM häufig außen vorgelassen. Dies liegt meist daran, dass es keine unabhängige Person gibt, die sich mit allen QM-Prozessen ausreichend auskennt. Wenn jedoch qualifizierte Auditoren verfügbar sind, z. B.
aus anderen Niederlassungen, sollten Sie dieses Potenzial auch für sich und Ihre Abteilung nutzen. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Fragen vor, die hierzu als Leitfaden dienen können. Alternativ führen Sie doch mal eine Selbstbewertung durch!