Qualitätsmanagement zielt darauf ab, Schwachstellen zu erkennen, Anpassungen vorzunehmen und die Prozesse des QM-Systems fortlaufend zu verbessern. Dazu können Feedbacks starke Impulse geben. Sie bieten Ihnen als QMB die Chance, an wichtige Informationen zu gelangen, konstruktive Dialoge mit Ihren Mitarbeitern zu führen und geben Input für Verbesserungen. Damit Feedback gelingt, sollten Sie acht Regeln einhalten, auf die in diesem Beitrag eingegangen wird.
Die Instandhaltung erfüllt eine wichtige Funktion in Ihrem Unternehmen und kann erhebliche Auswirkungen auf die Qualität Ihrer Produkte haben, wenn es z. B. vermehrt zu Störfällen und Stillständen kommt oder Anlagen aufgrund einer unzureichenden Instandhaltung Ausschuss produzieren. Daher sollten Sie als Qualitätsverantwortlicher zusammen mit dem Instandhaltungsleiter ein Instandhaltungsmanagement in Ihrem Unternehmen implementieren. Dabei können Sie sich an der DIN EN 17948 orientieren.
Wie wir Ihnen im ersten Teil unseres Beitrags erläutert haben, unterfallen viel weniger Unternehmen als bisher der Europäischen Lieferkettenrichtlinie (CSDDD). Schätzungen gehen davon aus, dass fast 90 % der bisher betroffenen europäischen Firmen aus dem Anwendungsbereich fallen. Im zweiten Teil zeigen wir Ihnen, welche weiteren Änderungen durch das Omnibus-I-Paket unbedingt beachtet werden müssen und welche Maßnahmen Unternehmen jetzt schon ergreifen sollten.
In unserem letzten Teil der Serie betrachten wir den Auditabschluss mit der Berichterstattung und den Auditfolgemaßnahmen. Da gerade hier der Nutzen eines Audits generiert wird, sollten wir uns und unseren Auditoren die Möglichkeit geben, weitere Verbesserungspotenziale zu erschließen.
Im Abschnitt 10.1 fordert die ISO 9001 künftig, dass Ihr Unternehmen die Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit seines QM-System fortlaufend verbessert. Um die Prozesse in Ihrem QM-System, insbesondere in der Fertigung, effizienter zu gestalten, sollten Sie die ISO 14051 heranziehen. Die Norm liefert Ihnen als Qualitätsexperten detaillierte Informationen über Material- und Energieverluste anhand einer Materialflusskostenrechnung (MFKR). In welchen acht Schritten Sie eine MFKR in Ihrem Unternehmen implementieren, erfahren Sie hier.
Während wir uns in der letzten Ausgabe mit den Methoden Interview und Beobachtung bei der Durchführung von Audits näher beschäftigt haben, legen wir dieses Mal den Fokus darauf, welche dokumentierten Informationen im Audit Beachtung finden sollten. Lesen Sie hier, woran Sie erkennen können, ob Ihre Auditoren eine wirklich gute Stichprobe gewählt haben.
In diesem Kapitel liegt der Fokus auf der konkreten Anwendung visueller Methoden im Qualitätsmanagement. Vorgestellt werden analoge Werkzeuge ebenso wie digitale Tools. Ergänzend dazu bieten einfache Gestaltungsgrundlagen Orientierung für eine klare, strukturierte und ansprechende Darstellung von Informationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Methode der Sketchnotes.
Kaum einer weiß mittlerweile, was bezüglich der Lieferkettensorgfaltspflichten eigentlich gilt. Dafür sorgt nicht nur das nationale Vorpreschen der vormaligen deutschen Ampelkoalition mit einem eigenständigen deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), obwohl den Verantwortlichen klar war, dass kurze Zeit später eine europäische Gesetzgebung folgen würde. Allerdings sind nach dem Inkrafttreten der europäischen Lieferkettenrichtlinie (EU) 2024/1760 zum 25.07.2024 bereits wieder gravierende Änderungen erfolgt.
Diese Probleme kennt wohl jede Führungskraft – Sie erklären Ihren Mitarbeitern, wie sie in bestimmten Situationen ihre Arbeit verrichten sollen. Gar nicht so selten kommt es aber vor, dass sich ein Mitarbeiter weigert, genau dies zu tun. Meist wird dies dann relativ schwach begründet (bspw. „geht nicht“). Wenn Sie es leid sind, immer wieder langwierige Diskussionen zu führen, kann Ihnen das Arbeitsrecht mit dem sogenannten „Weisungsrecht“ helfen.
Nachdem die psychologischen und wissenschaftlichen Grundlagen der Visualisierung geklärt sind, stellt sich die Frage, wo und wie dieses Wissen konkret im Unternehmensalltag zur Anwendung kommen kann. Denn gerade dort, wo Prozesse dokumentiert, Zusammenhänge vermittelt und komplexe Inhalte verständlich gemacht werden müssen, bietet Visualisierung ein enormes Potenzial. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf typische Anwendungsbereiche und zeigen, wie Visualisierung im QM aktiv zur Wirksamkeit beiträgt.